22. Ordonnanzturnier „Hessisches Ried“ 2022

Wolfgang Kinowski
Peter Klinger
Wappen des Board of Ordnance, am Tower in London mit dem Motto: Sua tela tonanti - frei übersetzt: „Dem Krieger seine Waffen“

Seit 1998 durchgeführt von der SSG unter Federführung von Wolfgang Kinowski, und seit 3 Jahren unterstützt von Peter Klinger, ist die "Ordonnanzturnier" ein schöner Wettbewerb für Schützen mit "offiziell eingeführten und an Soldaten als persönlicher Ausrüstungsgegenstand ausgegebenen Waffen".

Ordonnanzwaffen wurden von der Heeresverwaltung beschafft und offiziell ausgegeben. Die Anfänge der Ordonnanzbewaffnung gehen auf das Aufkommen stehender Heere im 18. Jahrhundert zurück. Was als „Office of Ordnance“ bereits um 1460 begann mündete 1683 im „Board of Ordnance“ mit Sitz im Londoner Tower – eine Behörde, die für Waffen und Ausrüstung der englischen Streitkräfte zuständig war. Damit einher gingen erste Schritte der Vereinheitlichung der Bewaffnung. So wurden die Teile der Militärmuskete „Brown Bess“ normiert und auf diese Weise untereinander austauschbar gemacht. Das war ein großer Fortschritt, weil die Zivilfabriken, die ergänzend zu den staatlichen Betrieben Militärwaffen produzierten, oft leicht abweichende Modelle geliefert hatten. So entstand eine standartisierte Infantriewaffe, die von 1722 bis 1838 verwendet wurde.

AUSSCHREIBUNG 2022:

TERMINE:

1. Wettkampftag: Samstag, den 9. Juli 2022 ab 1200 Uhr in Stockstadt
2. Wettkampftag: Samstag, den 23. Juli 2022 ab 1100 Uhr in Astheim
3. Wettkampftag: Samstag, den 24. September 2022 ab 1100 Uhr in Groß-Gerau
4. Wettkampftag: Samstag, den 15 Oktober 2022 ab 1200 Uhr in Stockstadt mit anschließender Siegerehrung.

Wolfgang Kinowski & Peter Klinger bei der Arbeit